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„Führst Du oder führe ich?“

 

Was in der Schule mit Vokabeln lernen beginnt, hört auch in der Erwachsenenbildung nicht auf. Wissensvermittlung und Faktenlernen stehen im Vordergrund. Und das ausschließlich mit dem Kopf?

Wir bestehen aber nicht nur aus „Kopf“, wir haben auch noch Hände, Füße, Herz, Bauch….

Der Kopf ist zwar von großer Wichtigkeit, aber nur mit dem Kopf ist es enorm schwierig. Pferdegestütztes Coaching ist ein Prozess im Sinne einer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung und Selbsterkenntnis, mit dem Pferd als Partner. Dabei kommt dem Pferd die Vermittlungsrolle zu, da es unvoreingenommen auf seinen menschlichen Gegenpart reagiert. Im Training mit dem Pferd reaktivieren wir den Einsatz aller Kommunikationskanäle.

Man wird sich strecken, um groß zu sein, sich bewegen, um bewusst Dynamik zu kommunizieren, und lernen, in sich zu ruhen, um Vertrauen auszustrahlen. Und man lernt, die vielen Instrumente zielgerichtet einzusetzen.

Der große Vorteil, den die Arbeit am Pferd bietet, ist, dass alle Sinne angesprochen werden, nicht nur der Kopf als Schwerpunkt. Das Pferdegestützte Coaching ist senso-emotional.

Pferde können den Status, den Rang oder die Bedeutung eines Menschen nicht unterscheiden, sondern reagieren unbeeinflusst ausschließlich auf die aktuellen Impulse der Menschen. Dadurch fungieren sie als objektivere Feedback-Geber als Coaches oder Trainer.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen die Rückmeldungen der Pferde auch offener auf, als noch so wohlverpackte Hinweise von anderen Menschen, Kollegen und Vorgesetzten.